STÄDTISCHE GALERIE KUNSTVEREIN STADTMUSEUM INSTITUT HEIDERSBERGER KULTURWERK

Das wichtigste historische Bauwerk der Stadt, das Schloss Wolfsburg, wird am Samstag, 21. Oktober 2017 ab 15 Uhr zu einem erlebnisreichen Nachmittag und Abend einladen. Unter dem Motto „aufgeSCHLOSSen“ zeigt das Schloss konzentriert und für alle Gäste, was in ihm steckt.

Speziell für diesen Tag entwickelte Schlossführungen machen das besondere Bauwerk und seine Einrichtungen mit allen Sinnen erlebbar.

Podiumsdiskussion

18.00 Uhr Gartensaal

 

Vor allem ist das Engagement der Wolfsburger Bürger und Bürgerinnen gefragt, wenn ab 18 Uhr der Blick in die Zukunft gerichtet wird: Ein hochkarätig besetztes Podium mit Klaus Mohrs (Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg), Dr. Frank Fabian (Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG), Dr. Ralf Beil (Direktor Kunstmuseum Wolfsburg), Immacolata Glosemeyer (SPD MDL), Otto Ferdinand Wachs (ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der Autostadt GmbH) und weiteren Gästen fragt unter Publikumsbeteiligung nach der aktuellen Bedeutung sowie den Chancen und Perspektiven dieses ersten Wolfsburger Kulturzentrums. Am Abend zeigen Musik im Antoniensaal, wo "Müller & die Platemeiercombo" auf der Bühne stehen und chillige Atmosphäre in der "2,5-Bar" im "Raum für Freunde", dass das Schloss vor allem ein Ort für unterhaltsame und entspannte Wolfsburger Momente ist.

Programm

des Stadtmuseums Schloss Wolfsburg

 

15.30 bis ca. 16.30 Uhr

Familienprogramm:

Schloss Wolfsburg mit allen Sinnen erfahren

 

Bei diesem Rundgang entlang der Mauern von Schloss Wolfsburg nähern sich die Besucher der jahrhundertealten Geschichte mit ihren Händen und Stimmen. Durch das Ertasten der architektonischen Beschaffenheit und den Hall in den einzelnen Räumen wird ein Gespür für die historischen Zusammenhänge zwischen Architektur, Machtverhältnissen, Arbeits- und Wohnalltag sowie der Umwidmung dieses Wahrzeichens unserer Stadt für Kunst und Kultur geweckt.

 

16:30 bis ca. 18.00 Uhr

Wolfsburger Geschichte(n)

 

Über die Geschichte des gut 700 Jahre alten Schlosses und der erst 79-jährigen Stadt Wolfsburg gibt es viel zu erzählen: über eine taffe Schlossherrin, den Rhythmus von Arbeit und Leben, die multikulturelle Vielfalt der Wolfsburger, das im historischen Ambiente „besiegelte“ Liebesglück und die Künstler, die hier moderne Kunst schufen und bis heute ausstellen. Von all diesen Wolfsburger Geschichte(n) ist auf einem Museums- und Schlossrundgang in Gesprächen mit Zeitzeugen mehr zu erfahren.

 

Programm Städtische Galerie

WOLFSBURG

 

Von 15:30-18:00 Uhr

lädt die Druckwerkstatt zum OPEN Studio und zum Mitmachen ein:

Mit einer eigenen Druckwerkstatt im Schloss Wolfsburg verfügt die Städtische Galerie, als Museum für Gegenwartskunst, über einen einmaligen Ort zeitgenössischer Kunstproduktion. Seit über 50 Jahren bietet die Werkstatt Künstlerinnen und Künstlern, aber auch kunstinteressierten Laien die Möglichkeit des kreativen-künstlerischen Experiments, der Aneignung von Wissen im und durch den Austausch zwischen Kunstschaffenden und Interessierten.

Ein Grafiker  führt unterschiedliche künstlerische Techniken an der Druckpresse vor. Man gewinnt einen ganz praktischen Eindruck von dem Phänomen „Druckgrafik“ und kann dabei selbst kreativ tätig werden und eigene Motive abdrucken.

 

16:00 UHR

Photowalk „Retro vs. Future“

mit Ali Altschaffel.

Der erste Photowalk zu dem die Städtische Galerie Wolfsburg einlädt, steht unter dem Thema: “Retro vs. Future”. Gemeinsam erkunden wir Schloss Wolfsburg und fotografieren bei stimmungsvollem Licht und tollen Outfits bis zur Abenddämmerung.

Der Photowalk steht allen offen. Es ist egal ob man eine Spiegelreflexkamera besitzt oder nicht. Hauptsache man hat Lust zu Fotografieren: seine Umgebung, sei es im Steampunk oder in einem verrückten futuristischen Outfit. Die Mischung macht´s, in historischer Umgebung. Die Umsetzung von Fotos zum Thema ist kein Pflichtprogramm. Mit seinen mobilen Endgeräten kann man schon während des Walks fleißig posten, twittern, snapchaten und seine Eindrücke und Fotos vom Rundgang via Twitter, Facebook und Instagram mit anderen teilen. Das Ganze schauen wir uns dann abschließend gemeinsam in entspannter Runde und bei Getränken in DEIN.RAUM an. Unter den Hashtags #STGW und #aufgeschlossen werden die Inhalten gebündelt.

Ab 18:00 Uhr

DEIN RAUM

Im historischen Ambiente von Schloss Wolfsburg und zugleich inmitten zeitgenössischer Kunst bietet Dein.Raum ein einzigartiges Umfeld für den kreativen Austausch mit der Möglichkeit, neue ästhetische Erfahrungen zu sammeln und sein kreatives Potential gemeinsam mit anderen weiter zu entwickeln.

 

MUSIK UND CHILLEN

 

20:00 Uhr

Antoniensaal,

Schloss Wolfsburg

Die Müller Verschwörung

a.k.a. Müller & die Platemeierkombo

 

Die Müller Verschwörung“ beherrscht die Kunst, brutal traurige Inhalte in Schokolade zu verpacken. Und das in vielen bunten Verpackungen: Swing, Bossa, Pop und Rock mischen sich hier zu einem unverwechselbaren Stil, den völlig außenstehende schon als Independent Schlager bezeichneten.

Independent-Jazz-Pop mit deutschen Texten abseits jeglicher Werte und Normen – diese Band stellt klar, dass einerseits Müßiggang aller Laster Ende, andererseits Verlust des gesunden Menschenverstands gar nicht so schlimm ist, wie immer behauptet wird. Mit einer Träne am Revers darf gelacht, getanzt und philosophiert werden,

dass es nur so birst!

 

21:00 uhr

chillige Atmosphäre

in der „2,5-Bar“

im „Raum für Freunde“

 

Programm

15:30 bis 18:00 Uhr

Heinrich Heidersberger und das Schloß

 

Seit Heinrich Heidersberger 1961 nach Wolfsburg übersiedelte, faszinierte ihn neben der jungen

Stadt auch das Schloß. Zusammen mit dem dem Maler und Grafiker Kurt Georg Beck, dem Maler Kurt Georg Bartsch, dem Bildhauer Peter Szaif, dem Designer Hans Schönfeld und ab1964 der Maler und Keramiker Rudolf Mauke bezog auch Heinrich Heidersberger dieAtelierräume im Schloß. Heidersberger erhielt ein Atelier im zweiten Stock des Nordflügels, das

heute das Institut Heidersberger beherbergt.

 

So entstanden zahlreiche Architekturansichten, die er in der „Schloßmappe“ zusammenfasste,

von der sich ein Exemplar in der Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg befindet.

 

Als eifriger Chronist des Lebens in und um das Schloß entstanden zudem verschiedene

Fotografien, darunter Porträts seiner Künstlerkollegen der Gruppe „Schloßstraße 8“ oderGastkünstlern der Städtischen Galerie sowie dokumentarische Fotos von den zahlreichen

Volkshochschulkursen, die Heidersberger leitete oder von Veranstaltungen im Schloß.

 

15:30 bis 18:00 Uhr

Heidersberger digital

 

In beiden Bildbänden „Braunschweig“ (1958) und „Wolfsburg - Bilder einer jungen Stadt“ (1963)

zeigt Heidersberger ein authentisches Porträt der beiden Städte. In einem Projekt des Instituts,

das im Rahmen der FSJ-Stelle entstanden ist, wurden zahlreiche Aufnahmeorte aufgespürt und

in Online-Karten markiert, die für jeden aufrufbar sind.

 

Zukünftig können sich alle Interessierte auf die Suche der Positionen machen, von der aus

Heidersberger die jeweilige Aufnahme machte, sie mit der der heutigen Situation vergleichenund so die eigene Stadt neu erleben. Im Rahmen von aufgeSCHLOSSen haben die Besucherdie Möglichkeit, in das Projekt Einblick zu nehmen.

 

Kunstverein Wolfsburg

15:30 UHR

Interaktive Kuratorenführung

durch die Ausstellung Games Culture

Dr. Justin Hoffmann führt durch die aktuelle Ausstellung des Kunstverein Wolfsburg „Games Culture“, in der es verschiedene Möglichkeiten der Interaktion gibt.  Die Spiele von Künstlern können selbst ausprobiert werden.

 

21:00 UHR

Raum für Freunde wird zur 2,5-Bar

Der Kunstverein Wolfsburg lädt die Besucher, die länger im Schloss verweilen wollen, in den Raum für Freunde ein, der für diesen Abend in die 2,5-Bar umgewandelt wird. Bei kühlen Getränken und kühler Musik lässt sich auf angenehmste Weise über die Zukunft des Schlosses spekulieren.

Es muss ja keine Schnapsidee sein.

 

KULINARISCHES UND CATERING

 

DER WILDWURSTLADEN

Regional, traditionell hergestellte

Wildwurst- und Wildschinkenspezialitäten,

kleine Delikatessen, die allergrößtenteils aus

regionalen Wildbret bestehen und nach einem

sorgfältig entwickelten Hausrezept mit frischgemahlenen Gewürzen und viel Liebe zum Produkt manuell hergestellt werden.

 

ALTES BRAUHAUS FALLERSLEBEN

Frisch gezapftes Schlossbräu Bier aus der Region.

Programm

des Institut Heidersberger,

 

Zu Beginn der 1960er Jahre wurde auf Initiative des damaligen Oberstadtdirektors Fritz Hesse

im Schloss Wolfsburg ein Zentrum für Kunst und Kultur etabliert. Unter dem Namen „Schloßstraße 8“ bezogen im Jahr 1961 sechs Künstler die dortigen Atelierräume, darunter auch der Fotograf Heinrich Heidersberger (1906-2006).

 

Das Institut Heidersberger präsentiert anlässlich von „aufgeSCHLOSSen“ Fotografien aus der

„Schloßmappe“. Darüber hinaus werden zum ersten Mal weitere Aufnahmen aus dieser Epoche, die das Leben und Arbeiten im Schloss sowie die Schloßkünstler zeigen, vorgestellt. Zudem werden Zeitzeugen zu Wort kommen, die ihre Erinnerungen über das Künstlerleben

rund um das Schloß erzählen. So wird ein Dialog mit den Besuchern angeregt. Zusätzlich wird ein Projekt im Rahmen von „Heidersberger digital“ vorgestellt.

 

Seit 2002 widmet sich das Institut der wissenschaftlichen und künstlerischen

Auseinandersetzung mit dem Lebenswerk Heinrich Heidersbergers. Es ist mehr als nur ein Archiv. Im Sinne einer Werkstatt entwickelt es Ideen und Konzepte für zeitgenössische künstlerische Projekte, um Aspekte aus dem komplexen Werk Heinrich Heidersbergers

aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus entstehen thematische fokussierte Ausstellungen aus den einzelnen Schaffensbereichen Heinrich Heidersbergers die national und

International gezeigt werden.

 

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